Fotografische Orientierung – Teil 2

Posted on Dezember 14, 2010 at 23:33

Dieser Fortsetzungsartikel (Teil 1) widmet sich erneut der Frage nach dem richtigen Weg, der fotografischen Zukunft.

Quo vadis?

Quo vadis?

Die letzten vier Wochen haben wieder gezeigt, wie schön abwechslungsreich das Hobby Fotografie ist:

– zwei spontane Bewerbungsfoto Shootings (eines davon quasi über Nacht ausgemacht)

Bewerbungsfotos in München

Bewerbungsfotos in München

Bewerbungsfotos in München

Bewerbungsfotos in München

– ein Auftragsshooting on Location

– ein umfangreicheres Shooting für ein Weihnachtsgeschenk mit vielen Outfits und verschiedenen Szenen

Sweet Candyshot - farbige Zuckerstange

Sweet Candyshot - farbige Zuckerstange

– die Rose als Stillleben

Still Life - Rose

Still Life - Rose

– zwei „Winterwonderland“ Photowalks

Photowalk im Winter

Photowalk im Winter

Photowalk im Winter - bei Offenblende

Photowalk im Winter - bei Offenblende

– Lichtexperiemente mit Vasen nach dem Bright-Field und Dark-Field Ansatz aus dem wunderbaren Fotografie Buch Light – Science and Magic. An Introduction to Photographic Lighting

Glas - Lichtexperiment - Bright-Field und Dark-Field Ansatz

Glas - Lichtexperiment - Bright-Field und Dark-Field Ansatz

Allein diese Beispiele der letzten vier Wochen zeigen wieder sehr deutlich, wie vielfältig man sich in der Fotografie austoben kann.

Eine interessante und lehrreiche Erfahrung war mein erstes richtiges on Location Fotoshooting, das mir doch noch einige Hausaufgaben gegeben hat. Ich denke, es ist wichtig, solche Experimente zu wagen, dabei Fehler zu machen und daraus zu lernen. Nur so kann man sich auch verbessern und weiterentwickeln. Auch wenn es für mich immer schwierig ist, das Positive zu sehen, wenn Fehler passieren. Mit der Zeit erkennt man den Wert und die resultierende Weiterentwicklung und Reifung.

Außerdem haben mir die beiden spontanten Winter Photowalks wieder gezeigt, wie wichtig es ist, einfach mit der Kamera raus zu gehen. Sich treiben zu lassen. Nachzudenken, Motive zu sehen. Situation zu erkennen. Mit widrigen oder ungewohnten Bedingungen zurecht zu kommen. Aus einem langweiligen, verkaterten und trüben Sonntag Nachmittag ansprechende Bilder herausholen.
Nachdem das Wetter nicht wirklich toll war, hab ich schon nach den ersten paar Metern gezweifelt, ob ich die richtigen Motive finden werde. Ich war an der Isar unterwegs, weit und breit eigentlich nichts spannedes. Bis ich zur ersten Brücke gekommen bin und auf schwarzweiß Modus gestellt hab. Farbe war an diesem trüben Tag sowieso nicht viel vorhanden. Die Kontraste haben mich beinahe umgehauen, in Verbindung mit der Offenblende (Sigma 30mm 1.4) hat sich ein richtig toller Look ergeben.

Denk in schwarzweiß. Sieh Muster, Texturen und Kontraste

hab ich tatsächlich vor mich her gesagt. Immer und immer wieder. Bis ich im Flow war. Dann klappt das einfach so.

Als es dann auch noch zu schneien begann, war ich richtig froh, rausgegangen zu sein und die Kamera dabei zu haben. Starker Schneefall ist gerade mein Lieblingsthema. Genial, wie sich die Welt verändert, super spannend, was auf so einem Foto an Dynamik zu sehen ist. Ich werd es wieder tun.

Hallo Winter, herzlich willkommen!

Inzwischen wurden übrigens meine drei Bewerbungsvideos bei istockphoto akzeptiert, ich kann nun auch Stockvideos hochladen und verkaufen. Jetzt fehlt nur noch der richtige Footage 🙂 Doch ich möchte mich nicht zu sehr auf die kommerzielle Fotografie versteifen. Das Hobby und der Spass steht ja im Vordergrund, und glücklicherweise ist es ja nicht so, dass ich damit meinen Lebensunterhalt verdienen müsste.

Ich möchte deswegen auch die nächste Zeit intensiv nutzen, um spontane Kreativprojekte und diverse Winter Photowalks durchzuführen. Da sehe ich momentan das größte Potential, um meiner wiedergewonnenen Kreativität freien Lauf zu lassen.

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