Hamburg Foto-Tour

Posted on November 25, 2009 at 11:02

Letztes Wochenende war es wieder einmal soweit – morgens aufstehen, in die S1 setzen und zum Flughafen fahren. Inzwischen ist das ja schon ein relativ gewohntes Ritual geworden, die Aufenhaltszeit am Flughafen reduziert sich von Mal zu Mal, etix / Mobile Ticket sei Dank. Eine dreiviertel Stunde vor Abflug genügt.

Mein Ziel dieses Mal: Hamburg. Aufstrebende Trend-Großstadt mit einem gewissen Flair.

Eingepackt hab ich die Canon EOS 40D, das Tamron 18-270mm, das Tokina 12-24mm und das Canon 50mm 1.8, außerdem die Canon PowerShot S90 und mein Giottos Stativ. Verwendet hab ich nur die 40D + 18-270mm und die S90, sowie das Stativ. Objektive hab ich also wieder mal nicht gewechselt. Das ist mit dem Superoom ja auch nur noch in Grenzfällen notwendig. Dennoch war ich wieder unzufrieden mit der Lichtstärke, in einigen Situationen hätt ich mir einfach durchgängig Blende 2.8 gewünscht, wenn ISO 800 nicht mehr ausreichte, um Szenen auf der Strasse in schlechtem Licht festzuhalten.

Hamburg war super, die Kombination aus den vielen Lichtern und das Wasser der Elbe ergibt vor allem Nachts ein tolles spiegelndes Lictermeer. Das auch noch in Kombination mit historischen Gebäuden in der Speicherstadt, aber auch mit modernen Glas-Stahl-Konstruktionen und hippen Bürogebäuden.

Auf den Strassen und Plätzen ist sehr viel los, obwohl das Wetter jetzt weder warm noch recht trocken war, das hat mich doch etwas überrascht. Die Stadt hat sich sehr aktiv und lebendig präsentiert. Eigentlich auch recht gut für Streetfotografie, weil sich eben an jeder Ecke etwas rührt und es mehr Plätze mit hohem Menschenaufkommen gibt, als in München.
Ich war aber, ganz im Vergleich zu New York, gar nicht so in Street-Laune. Den Aufenthalt in Hamburg hab ich eher einfach mal nur für mich genossen, das fotografieren war mehr oder weniger Nebensache.
Vielleicht hatte das auch damit zu tun, dass Hamburg mal eben in einer Stunde zu erreichen ist, man hat also auch weniger Druck, alles gleich beim ersten Mal festzuhalten.

Eine wichtige Notiz möchte ich aber noch festhalten. Keinesfalls, wirklich keinesfalls sollte ich nochmal so blöd sein und mein Ladegerät bewusst zuhause lassen. Ich bin dann doch etwas in Panik geraten, als nach den ganzen Live-View Aufnahmen und Langzeitbelichtungen am Hafen bereits am ersten Abend der eine Akku nur noch hlab voll war. Ich hab mir schon Notfallpläne zurecht gelegt, wie montags ein universal-Ladegerät zu kaufen.
Schlussendlich hat dieser Akku sogar noch bis Montag Mittag, also weitere 500 Aufnahmen durchgehalten. Kein Grund zur Panik. Und übrigens, in der Miniatur Welt in der Hamburger Speicherstadt kann man alle Arten von Akkus während dem Besuch laden lassen 😉

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