New York City

Posted on Oktober 22, 2009 at 08:59

Das Leben hatte eine ganz besondere Überraschung für mich parat:

die spontane Entscheidung im August, einfach mal nur mit der Kamera als Begleitung nach New York zu fliegen, hat sich als komplett richtig, ergiebig und sehr inspirierend heraus gestellt. Ich hab also im August einfach mal einen Flug gebucht, mir eines der günstigsten Hotels mit (für mich) guter Lage (Times Square) gesucht und hab mich ab dem Zeitpunkt unendlich darauf gefreut!

Meine Vorbereitungen wurden durch einen Bildband unterstützt, der mir auch gleichzeitig die wichtigste Eingebung vorab gegeben hat: „mach keine Touri-Fotos!“. Der Bildband überzeugt mit Geschichten aus dem New Yorker Leben, mit Szenen von der Strasse, eben mit dem „echten“ New York, fernab von den typischen Touristen Fotos. Und von da ab war mir klar: das möchte ich auch erreichen. Ich möchte die Stadt erleben, und meine Erlebnisse dort ausdrucksstark und emotional festhalten.

Als weitere Vorbereitung dienten zwei Reiseführer sowie das persönliche Briefing samt Routenvorschlag durch Nina, meiner persönlichen New York Spezialistin 🙂 Damit fühlte ich mich bestens gewappnet, um allein, aber nie einsam, in die bedeutenste westliche Metropole loszustarten.

New York City.

Nie werde ich diesen einen Moment vergessen, in dem ich das erste mal die U-Bahn Ecke 47th St / 5th Ave verlassen habe – abends, wohlgemerkt. Mit einem riesengroßen Staunen, fast wäre mir ein „woooaaaah“ ausgekommen. Wahrscheinlich ist es das auch, vor lauter Begeisterung. Da steht man also, mitten in den Häuserschluchten, umzingelt von Glas, Beton und Lichtern, vielen bunten Lichtern. Und Taxis. Alles, wie man sich’s vorgestellt hat. Überwältigend.

Direkt ins Hotel, Kamera fertig machen, nebenher ein Tegernseer Max Joseph trinken (ja, bayerische Kultur wollte ich mir unbedingt mitnehmen!) und dann ab auf den Times Square. Dort erst einmal die neue „Tribüne“ begutachtet und mich darauf für einige Zeit niedergelassen und einfach mal alles auf mich wirken lassen. Nichts überstürzen, sich langsam an diese Stadt und die vielen Lichter und Menschen gewöhnen.

Nachdem ich mich gefasst hatte, hatte ich Lust, diese Emotionen und diese Überwältigung auch fotografisch festzuhalten. Doch erstmal einen Hotdog, zum ankommen 🙂 Anschließend bin ich einfach den Broadway entlang gelaufen, hab links geschaut, hab rechts geschaut, hab viele bunte Lichter gesehen. Und ganz viele Menschen, egal zu welcher Uhrzeit. Irgendwann hab ich mich dann nach einem 24 Stunden-Wach-Tag München-New York das Gefühl, dass ich nun trotz der Aufregend bereit zum Schlafen wäre, in wachsender Vorfreude auf den nächsten Tag!

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